Kiki - Kikeriki

(1995 - 2009)

 

Lieber Gott,


vielen Dank, dass wir Kiki noch 2 zusätzliche Jahre behalten durften, wir haben diese Zeit sehr bewußt erlebt und sind froh, dass Du uns diese Gelegenheit gegeben hast.

Manche Katzen hinterlassen mehr Erinnerungen als andere, wir haben sehr viele Erinnerungen an Kiki, an gute und an weniger gute Zeiten.

Eine der ersten war, als wir mit den Babies 1995 an der Fähre Ramsgate standen und die Zöllner uns drohten, wir sollten sofort den Hafen verlassen, sonst würde man die Tiere töten. Wir hatten ja gebucht, aber unser Reisebüro hatte übersehen, dass Ramsgate keine Zulassung für Tiere hatte.

So fuhren wir nach Dover und versteckten vorsichtshalber beide Babies unter Decken im Kennel im Kofferraum.

Oder die aufregenden Momente, als wir die ersten Würfe hatten und Kiki immer nur das erste Baby auspackte, der Rest interessierte sie nicht.

Oder als wir damals einen Wurf im Büro bekamen, eben aus dem o.g. Grund...

Und wie war das, als wir dann diese ungeplante Vollgeschwisterverpaarung erlebten?

Und dann noch Kiki's letzter Wurf, wo Oddman Out auf dem Tisch beim Tierarzt auf die Welt kam, am 72. Tag, und der Doktor nur noch die Nabelschnur abschneiden durfte?

Wie schlimm war es doch, als Kiki im Jahr 2007 so krank war, dass auch der Tierarzt keinen Ausweg mehr wußte und wir schon einen Termin fürs Einschläfern hatten, nach 3 Wochen Infusionen und keiner Chance, dass sie irgendwas fraß.

Und ich dann doch darauf bestand, eine Sonde zu legen und diese Sonde 1 Stunde drinblieb? Und die 2. Sonde dann über den Schlund ging und ich das Füttern erst lernen mußte und so hysterisch wurde, dass mir Wolfram Prügel androhte.

Und dann die wundersame Genesung, so, dass selbst der Tierarzt nicht verstehen konnte, dass diese Katze noch lebte...

2 schöne Jahre mit unserer Kiki, die sich im Frühjahr noch so stolz beim Fotografen zeigte, die ihr tolles Fell pflegte und immer aussah, wie aus dem Ei gepellt

Plötzlich fing sie an, sich die Haare zu rupfen, der Tierarzt stellte fest, dass sie einen Tumor an der Schilddrüse hatte. Ich war froh zu wissen, dass man es behandeln konnte. Und dann vertrug sie plötzlich das Medikament nicht und ihr geschwächter Körper ließ los - Liebe Kiki, wir sind sehr traurig, dass Du nicht mehr bei uns bist, aber wir sind froh, dass es Dir dort, wo Du jetzt bist, sicher besser geht.

Wir sehen uns wieder!

 

 

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