Gypsy (1996 - 2011)

Sie war eigentlich ein Wunder. Ich war auf der Warteliste ganz weit hinten. Laura sagte, Santana hat sicher nicht soviele Mädchen, wie Anfragen da sind. Ich sagte, kein Problem, Santana kriegt 6 Mädchen.

Und tatsächlich, es waren 6 Mädchen.

Sie war dann doch etwas anders im Typ, als ich sie mir vorstellte, mit einem Jahr kam dann das nüchterne Erwachen. Gypsy hatte Probleme mit dem Knochenbau. Sie wurde kastriert und der Traum war erstmal ausgeträumt.

Zu dieser Zeit hatten unsere Nachbarn gerade mit der Zucht von Enten, Hühnern und der Pfauenhaltung begonnen. Gypsy nahm hier ihren ersten Job an. Als Elektrikerin war sie auch auf unseren Elektrozaun geeicht und arbeitete täglich viele Stunden daran, bei Familie Fauth für Ordnung im Hühnerstall zu sorgen.

Als die Vogelgrippe auch bei uns zu Einschränkungen führte und Fauths sich von dem Geflügel trennten, brach eine schwere Zeit für Gypsy an, sie wurde arbeitslos.

Trotzdem verliess sie nie der Mut und wir verdankten ihr zu jeder Jahreszeit dezimierte Ungezieferbesiedelung, so brachte sie einmal eine ganze Rattenfamilie zur Strecke.

15 Jahre sind eine lange Zeit, Gypsy war überall im Dorf bekannt. Aber irgendwann hatte auch sie die Streunerei satt und blieb im Haus und ging in Rente.

Als Chantilly starb, übernahm Gypsy die Sprecherrolle und als ihre Gesundheit nachließ, zog sie aufs Altenteil. Ein aggressives Lymphsarkom wurde ihr mit 15 Jahren in einer großen OP entfernt, aber die Metastasen befielen andere Organe. Am 21.09.2011 war sie dann schließlich so schwach geworden, dass wir sie erlösen ließen. Schlaf gut, meine Gyps!

 

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